Mascha Kaléko „Elegie für Steven“ – Kommentar #2

o5. März 2018

Tränen: Was sind sie? Und was ist weinen? Nach Kaléko sei Weinen, wenn man etwas Gutes nicht haben kann.

Tränen sind wohl auch eine Art reden. Man schweigt, doch der Mund bewegt sich, verzerrt sich in all den Gefühlen, die für ihren Rahmen, den alles beengenden Rahmen zu … viel sind; reißen sich mit Klauen aus ihm oder blühen sanft im Mundwinkel.

Das lyrische Ich sieht seine Lyrik nicht als Wort. Und so kann es weinen.

Die Lyrik lässt ohne Tränen weinen.

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Mascha Kaléko „Mann im Mond“ – Kommentar #1

Für mich sind die Abendbäume Trauerweiden bei kaltem Mondschein.

Könnte ich, so würde ich, einfach hochklettern, den Weg der Träume zurück, zum Mondmann und seiner Frau; die Sehnsucht, die ich verspüre, zum bleichen Weggefährten hochblickend.

Was träumt der Mann im Mond? [14. Februar 2018]

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Tschüss April!

Tschüss April, Monat voller neuer Gebiete zu erforschen! Du Monat voller lebensbereichernder Erfahrungen! UND einer wahren Bandbreite an kulturellen Konsumgütern.

Gelesen:

  • John Le Carré – Empfindliche Wahrheit // Mein erster „Le Carré“, bis zur Rezension lässt sich schon einmal der unglaublich charmante, einen Hauch zynische Schreibstil feststellen, mit welchem für meine Wenigkeit eigentlich nicht sehr interessante Themengebiete plötzlich hOcHBrisAnT werden…
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