Oops, G. did it again…

Alone at the street, 5:45 am.

Alone in the green, 5:50 am.

oh wait.

don’t you hear the flowers and leaves, dear,

whispering at each other and dancing in the morning wind?

you are right,

i am not alone,

all the time.

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„Die Königin beliebt zur Stunde der Lilien einen Ausflug zu Einhorn zu machen! Sag es nicht weiter, sie möchte keinen Aufruhr…“

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Die Gerüchteküche brodelt: Wird die allseits hochverehrte Elfenkönigin etwa im heimgekehrten Abenteurer einen Freund oder vielleicht sogar mehr finden? Schließlich zog sie es bis jetzt vor, entweder allein mit ihrem geliebtem Einhorn oder mit einem großen Gefolge zu reiten… Wir werden sehen. Der Hofmarschall verzeichnete bislang 16 vor Eifersucht platzenden Elfen, vier davon sind tatsächlich zerplatzt, sie machen sich ganz hervorragend als Dünger für die Feuerorchideen.

Latein Übersetzen Mit Miiira! (Badumm-dumm)

Jupiter et Europa:

„Nonne meam magnitudem atque potestatem cognoscis? Ego sum Iuppiter! Ego sum pater deorum! E patria tua te deduxi, quod pulchra es, quod inter ceteras puellas excellis, quod te amo.“ Quibus verbis Iuppiter amorem Europae petebat. Quae tacet et oculos modo ad deum, modo ad mare convertit.

„Erkennst du nicht meine Größe und Macht? Ich bin Jupiter! Ich bin der Vater der Götter! ich habe dich aus deiner Heimat weggeführt, weil du schön bist, weil du zwischen den Übrigen hervorstichst, weil ich dich liebe.“ Mit diesen Worten erstrebte Jupiter die Liebe Europas. Die (jedoch) schwieg und die Augen bald zum Gott, bald zum Meer wendete.

Salvete Band 1, Cornelsen Verlag, Berlin

 

Der Abschied – Seiten der Welt – Blutbuch von Kai Meyer

Herzlich willkommen liebe Bücherfans und Literaturliebende zum grandiosen Finale einer nicht minder grandiosen Serie: Die Seiten der Welt.

Nach einer tiefgreifenden Reform, fast schon Revolution – das Sanktuarium, geleitet von sich isolierenden Schatten ihrer Clans, sitzend auf dem Thron der Sturheit, des Stolzes, wurde gestürzt – sind die Ziele und Wünsche des Widerstands, darunter unsere alltime-Helden Furia, Cat, Finnian,Isis, Duncan und Co., eigentlich erreicht worden. Aber eben nur eigentlich. Die sogenannten Ideen, unbekannt in ihrem Wesen, ihrer Herkunft, bedrohen die einzelnen Refugien, indem sie zwischen den Seiten der Welt hocharbeiten und diese nacheinander verschlingen. Die für ihre Familie und Freunde im Nachtland, einem beinahe ehemaligen Refugium, verschollene Furia wird von allen Seiten (…der Welt, hehe… ok, nicht lustig.) bedrängt, nach diesen und jenen Zielen zu handeln. Schlüssel sind die Bücher der Schöpfung, eine weitere unberechenbare Komponente in diesem Strudel aus… ja, Ideen. Und Furia wird immer mehr die Situation des Opfer-Bringens hineingezogen, während eine gesamte Welt in Gefahr einem dabei zuschaut.

Es ist so unglaublich viel passiert, und, verdammt, nach all deser Zeit des Mitfieberns mündet es doch wieder nur in Verabschiedung von Personen, die man liebgewonnen hat. Die man zwischenzeitlich gar geworden ist. Diese Reihe hat mich mit der Existenz von Bibliomantik verstanden und aufgefangen, mich mit so vielen Schauplätzen und unbegreiflich überirdischen Dingen verwirrt, mir Lachen und Weinen entlockt und vielleicht am wichtigsten, in mir die Liebe zu Büchern wirklich wiedergegeben, diese Magie und dieser Frieden, dieses Glück bei einem (relativem) Happy End.

Ach, die Liebe zu Büchern… Irgendwie gefährlich, aber es auch irgendwie wert. Jede fremde Welt, jede Heldentat, jedes Gefühl von Verständnis… das ist es das Risiko wert. Und eins steht fest: Ich will und werde das nie verlieren. Ich will und werde nie zulassen, das Büchern wehgetan wird. Ich will und werde mich immer wieder verlieben können, die Magie empfinden können, die über die Beschriebene im Buch hinweggeht.

Danke und auf Wiedersehen, du wunderliche Reihe mit den wunderschönen Covers.

UND jetzt weine ich schon wieder…

 

Eilet herbei! Die Königin empfängt hochwohlgeborenen Besuch!

DSC_7376.JPG Es ist Zeit für Diplomatie: Die weltberühmte Meerjungfrau Arielle kommt zu Besuch! Ihr und ihrem nicht minder berühmten Oberteil zu Ehren beschloss die Königin, heute ein wenig freizügiger zu sein. (Der Hofmarschall registrierte bislang 12 in Ohnmacht Gefallene, Tendenz steigend.)

Doch der wahre Grund für die Anreise Arielles ist äußerst delikat: Es wurden Unruhen an den Grenzen gemeldet und die Königin befürchtet, einen Territorialkrieg ausbrechen zu sehen. Und da Arielles Vater sowieso überlegt, Kolonien in der Spree anzulegen, gilt es, sie sich zu Verbündeten zu machen.

Sudhir Kakar – Die Frau, die Gandhi liebte

Von mir aus gesehen einen wunderschönen guten Morgen liebe Beaks, dieser und weiterer Welten und Dimensionen!

Ich persönlich beginne den Tag mit einem Buch, das ich schon vor langer Zeit gelesen habe, jedoch nie an die Rezension herangetraut habe.

Es wird erzählt aus der Sicht von Sudhir Kakar, der die „Geschichte“ und ihren Verlauf mit eigenen Augen gesehen hatte. (Tja, und wieso „“? (Wie sehr ich es hasse, wenn Menschen „Gänsefüßchen“ sagen…) Weil er Fiktion und Wahrheit mischt; durch die handfesten Belege entsteht ein wahrheitliches Raster, doch um diese schnöden Metalldinger auf eine menschlich verständliche Ebene zu bringen, füllt er dieses Raster ein wenig.) Er berichtet von der englischen Admiralstochter, die sich mithilfe ihres Trotzes und Durchhaltevermögens, um gegen diese ungewöhnliche Situation zu bestehen, mit dem Kern ihrer Obsession Mahatma Gandhi verständigt. Sie wird immer minimalistischer und schließlich fährt sie radikalerweise für immer nach Indien, in einen der sogenannten Ashrams ihres Idols und fast schon überirdisch emporgetragen in der Hierarchie des Universums, um ebenjenem nahe zu sein. Gandhi akzeptiert und respektiert sie und macht sie zu seiner Getreuin. Im weiteren Verlauf, den ich euch nicht in Details verraten möchte, erlebt man, wie die idealistische Madeleine „Mira“ zu einer noch besondereren Frau wird, mit anderen Leidenschaften, doch immer mit Gandhi im Hinterkopf.

Wie ich das Buch fand? Irgendwie schwer zu beantworten. Es ist… sehr zart, aber gleichzeitig auch furchtbar stark und die Geschichte ist allemal ungewöhnlich. Weder wusste ich vorher, dass in früheren Zeiten eine Admiralstochter so etwas wagen würde, noch, wie es in einem Ashram abläuft, der Alltag, die Ausnahmezustände. Ich wusste auch nichts vom Verhältnis Gandhis mit dem der Mitglieder seines Ashrams. Sehr amüsant, dass es auch dort nicht so pazifistisch und friedvoll abläuft, wie manch einer sich denken könnte.

Was mich jedoch stört und verurteilt mich gerne dafür, ich mag es nicht so sehr, nicht zu wissen, was real ist und was nicht. Wenn es Phasen sind, die sich lesen lassen wie ein Roman, dann vergesse ich Vorhergesagtes sogar, aber dann kommt irgendein Beleg und ich frage mich, ob alles davor, was mich berührt hat, erfunden ist oder tatsächlich wahr war, weil dann wäre es ja noch schöner. Aber auch verwirrender. Allerdings schätze ich mal, das das eine Macke von mir ist und nicht ein Eigentor des Autors bzw. Buches.

Mir ist gerade ein weiterer Pluspunkt eingefallen, denn im Gegensatz zu anderen Bücher, die etwas vermitteln, sei es Liebe oder Hass oder hier das Vertrauen in sich selbst und in das, was man liebt (so romantisch heute…), ist es zwar vermittelnd, aber dennoch nicht schwer, es trifft einen nicht mit voller Wucht, eher wird einem die Moral zart die Halsröhre entlanggeschoben, und über ein paar Umwegchen gelangt sie dann ins Herz (Yup, zu romantisch heute. Aber egal.)

Bis zum nächsten Mal liebe Beaks und READ ON!